Konzert, Lesung, Fingerfood und Kaffeehausmusik
Ebenfalls im Boot: Schauspieler Martin Winkelmann mit ausgewählten queeren Texten, die mit dem Mythos aufräumen, dass „queer“ und „Opfer“ untrennbar miteinander verbunden sind. Es wird humorvoll, fröhlich, womöglich auch ein bisschen lachhaft. Wie beispielsweise bei der Erläuterung der Geschlechtsumwandlung der Rosenschleier-Lippfische oder des Gebarens zweier schwuler Pinguine, mit dem sie New York im Sturm eroberten.
Nach Liedern und Texten ist der Abend jedoch noch nicht vorbei. Im ehemaligen Carpe Diem oder – bei schönem Wetter – auf der Terrasse der Wandelhalle reicht der Gospelchor Rehburg-Loccum Fingerfood zu Kaffeehausmusik und angeregten Gesprächen.
Der queere Abend – zu dem ausdrücklich auch alle Heteros eingeladen sind – wird vom Arbeitskreis Stolpersteine in Kooperation mit dem Bündnis für Demokratie und Vielfalt in Rehburg-Loccum angeboten. Das bedeutet: Der Eintritt ist frei!
Möglich wird die Veranstaltung durch die finanzielle Unterstützung des Landschaftsverbandes Weser-Hunte. Herzlichen Dank!
„Sie waren Nachbarn“ hat der Arbeitskreis Stolpersteine seine Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Rehburgs betitelt. Inmitten dieser Ausstellung lädt der Arbeitskreis Stolpersteine gemeinsam mit uns zu der szenischen Lesung „Nachbarn - sie waren Freunde, gute sogar“ ein.
Neben Krieg und Frieden steht kaum ein Thema so stark im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion wie der Umgang mit Populist:innen und Extremist:innen. Stellen diese Bewegungen und Regierungen eine Gefahr für die demokratischen Institutionen dar? Was können Demokrat:innen tun? Wie sollen sie reagieren, wenn gute Freund:innen oder Verwandte plötzlich populistische Parolen übernehmen oder Verschwörungserzählungen verbreiten?
Das Stück des deutsch-italienischen Autors Antonio Umberto Riccò – zwischen Lesung und Theaterstück – greift genau diese Fragen auf und erzählt eine Geschichte, die „irgendwo in Europa“ spielt. In einem Land, in dem die Nationalpopulist:innen die Wahlen gewonnen und auf demokratischem Wege die Macht erlangt haben, hat die Regierung schrittweise eine Veränderung des Staates hin zu einer sogenannten „autoritären Demokratie“ eingeleitet. Drei Jahre später, bei vorgezogenen Neuwahlen, befürchten viele, dass ein erneuter Sieg der Nationalpopulist:innen der Demokratie den endgültigen Todesstoß versetzen könnte.
In dieser angespannten Lage begegnen sich zwei frühere Nachbarn und Freunde. Die Handlung ist fiktiv, aber die Inhalte spiegeln das Verhalten populistischer Bewegungen und Regierungen wider.
Im Anschluss an die Lesung ist ein offenes Gespräch geplant, an dem sich neben den Darsteller:innen auch Autor Antonio Umberto Riccò beteiligen wird.Der Eintritt ist frei. Spenden für die Arbeitsgruppe Lampedusa sind willkommen.
Veranstalter ist unser Arbeitskreis Stolpersteine in Kooperation mit dem Bündnis für Demokratie und Vielfalt in Rehburg-Loccum.
Seit elf Jahren präsentiert die ehrenamtliche Theatergruppe Stücke von Antonio Umberto Riccò zu den Themen Flucht, Migration und Frieden. Die Zusammenarbeit begann 2013 mit der szenischen Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“, die mittlerweile mehr als vierhundertmal aufgeführt wurde. Es folgten weitere Stücke desselben Autors zu den Themen Flucht, Migration und Frieden, in Kooperation mit zahlreichen Partnern, teils auch im professionellen Theaterbereich.
Träger des Projekts ist der „Spielkreis Theater Matthiaskirche e.V.“ aus Hannover.
Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie
Voriges Jahr haben wir es zuerst getan – jetzt machen wir es wieder: Am Samstag, 17. Mai 2026, wird vor dem Rehburg-Loccumer Rathaus die Regenbogen-Fahne wehen. So feiern wir den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie.
Erneut haben wir im Rathaus nachgefragt, ob wir den Regenbogen aufziehen dürfen. Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat uns sofort seine Zustimmung gegeben. Dank den Mitgliedern des Gremiums, dass sie uns die Chance geben, ein weiteres buntes Zeichen in Rehburg-Loccum zu setzen!
Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten.
Seit 2005 wird der Tag in Erinnerung an dieses Datum als Aktionstag begangen. Weltweit wird an diesem Tag auf die noch immer nicht überwundene Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufmerksam gemacht, deren sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität nicht der heterosexuell geprägten Norm entspricht. Auch bei uns in Rehburg-Loccum.
Zum Aufziehen der Fahne vor dem Rathaus sind alle herzlich willkommen!
Zusammenhalt statt Ausgrenzung. Dafür steht „Neues aus Uhlenbusch“ – die erste sozialkritische Fernsehserie für Kinder. In den 1970er Jahren flimmerte sie über den Bildschirm, präsentiert vom ZDF. Nicht nur in Loccum und Umgebung ist sie seitdem ein Klassiker.
Hier bei uns haben die Menschen allerdings eine besonders innige Beziehung zu Uhlenbusch – denn in Loccum entstanden die Vorlage für die Drehbücher und dort wurden auch die ersten 13 Folgen gedreht. Mit Menschen aus dem Ort.
Vier Folgen aus Loccum, Münchehagen und Wiedensahl zeigen wir nun im Kinoformat.
Wir – das sind der KulTour-Verein Rehburg-Loccum als Veranstalter, das Bündnis für Demokratie und Vielfalt in Rehburg-Loccum und die Kirchengemeinde Loccum.
Begegnen Sie dem Gockel Konstantin und sehen Sie sich an, wie Briefträger Onkel Heini, Oma Piepenbrink in ihrem Laden und alle Kinder drumherum Probleme im Dorf erkennen, benennen und gemeinsam lösen – für ein gutes Miteinander.
Einige Darsteller:innen werden ebenfalls dort sein. Kommen Sie gerne mit ihnen ins Gespräch!
In der Pause können Sie außerdem das Bündnis kennenlernen und mit ihm Türme der Demokratie bauen.
Eine Klasse der Oberschule versorgt Sie mit Getränken.
Eintritt frei
Wir laden ein zu einem interaktiven Vortrag „Mythos Neutralität“ am Mittwoch, 15. April 2026 in die Geschichtswerkstatt der Stolpersteine Rehburg-Loccum.
Im vorigen Jahr verstärkte sich die Diskussion um das sogenannte Neutralitätsgebot auch in unserer Stadt.
Auch wir sind mit der Frage konfrontiert, wie politisch neutral unsere Veranstaltungen sein müssen.
Politisch neutral? Parteipolitisch neutral? Grundsätzlich neutral?
Eine spannende Frage angesichts unseres Ansatzes, aus der Geschichte zu lernen und uns für ein „Nie wieder!“ einzusetzen.
Manche Vereine und Institutionen stehen dem Bündnis zwar grundsätzlich positiv gegenüber, wollen aber nicht beitreten, da sie ihre Neutralität in Gefahr sehen.
Wir haben uns also gefragt: Was hat es mit diesem Neutralitätsgebot eigentlich auf sich? Um einer Antwort näher zu kommen, haben wir diesen Vortrag des bundesweiten Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus!“ organisiert, in dem es um grundlegende Begriffe, Gesetze und Analysen rund um das Thema „Neutralitätsgebot“ geht.
Den Vortrag bieten wir in Kooperation mit den Stolpersteinen Rehburg-Loccum an.
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns aber, wenn Sie im Spendenglas das hinterlassen, was Sie erübrigen können – und Ihnen der Vortrag wert ist.
Anmeldungen sind zwingend notwendig, da die Teilnehmer:innenzahl begrenzt ist!
Bitte senden an [email protected]
Wir haben uns Gäste an unseren Stand auf Rehburg-Loccums Wirtschaftsschau eingeladen. Fünf-Minuten-Talk nennen wir unser Format. Acht Rehburg-Loccumer:innen stellen sich unseren Fragen zu Demokratie, Vielfalt, Rehburg-Loccum und Haltung.
Wir sind gespannt auf die Interviews! Kommen Sie zu uns, hören Sie zu – und diskutieren Sie selbst mit uns!
| Samstag, 21. März 2026 | |||
| 14.00 Uhr | Simone Schad-Smith | ||
| 15.00 Uhr | Markus Drewes | ||
| 16.00 Uhr | Marc Tarrach | ||
| 17.00 Uhr | Gabriele Stolper | ||
| Sonntag, 22. März 2026 | |
| 12.00 Uhr | Ferdinand Wesling Junior |
| 13.00 Uhr | Preisverleihung zum Schüler:innen-Wettbewerb Wir. Gemeinsam. Gestalten. |
| 14.00 Uhr | Semiha Sivri |
| 15.00 Uhr | Geraldine Grote-Haupt |
| 16.00 Uhr | Verlosung der Preise unseres Turm-Wettbewerbs |
| 17.00 Uhr | Amira Semrau |
Stand 51 auf der Wirtschaftsschau Rehburg-Loccum
Wie stellen sich Kinder und Jugendliche ihre eigene Zukunft in Rehburg-Loccum beziehungsweise die Zukunft ihrer Stadt vor? Dieser Frage wollten wir mit dem Wettbewerb nachgehen. Mehr Wissen über und mehr Gehör für das, was Schüler:innen sich wünschen, sind das Ziel – und das auch im Hinblick auf die Kommunalwahlen im September 2026.

„Die junge Generation muss mehr gehört werden!“, sagen Justus und Nelly. Beide leben sie in Rehburg-Loccum, sind beide Schülersprecher des Gymnasiums Stolzenau und arbeiten in der Bündnis-Gruppe mit, die den Wettbewerb vorbereitet. Von dem Wettbewerb erhoffen sie sich nicht nur Aufmerksamkeit für die Belange der Jüngeren, sondern auch eine echte Auseinandersetzung aus der Kommunalpolitik mit den Themen, die aufgegriffen werden.
Öffentlichkeit soll der Wettbewerb bei Rehburg-Loccums Wirtschaftsschau vom 21. und 22. März 2026 bekommen. Dort werden wir mit einem Stand vertreten sein, an dem die Ergebnisse gezeigt werden.
„Alles, was Schülerinnen und Schüler gestalten, kann im Anschluss womöglich noch an anderen Orten gezeigt werden“, fügt Sonja Merkert hinzu, auf deren Idee der Wettbewerb zurückgeht. Beteiligte Schulen oder auch das Rehburg-Loccumer Rathaus könnten Ausstellungsorte werden.
Bevor es soweit ist, steht aber der Ideenreichtum der Schüler:innen im Vordergrund – die frei wählen dürfen, welche Medien sie wählen wollen, um ihre Anliegen zum Ausdruck zu bringen. Plakate sind ebenso möglich wie Skulpturen. Videos oder Podcasts können eigereicht werden. Wer mag, schreibt ein Gedicht oder einen Nachrichten-Blog.
„Wichtig ist, dass der Wettbewerbstitel „Wir. Gemeinsam. Gestalten.“ aufgegriffen wird“, sagt Sonja – was bedeute, dass entweder komplette Klassen oder Gruppen von Schüler:innen einen gemeinsam gestalteten Beitrag einreichen.
Zur Vorbereitung der Ausschreibung konnte sie auf viel Expertise zählen. Neben den Schüler:innen haben sich Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterinnen der Grundschulen in Rehburg und Münchehagen, der OBS Loccum, des Gymnasiums Stolzenau und der IGS Nienburg den Kopf zerbrochen. Weitere Schulen der Umgebung haben Interesse signalisiert, sich ebenfalls beteiligen zu wollen.
Am Wettbewerb können Gruppen ab der fünften Klasse teilnehmen. Grundschulen sind deshalb aber nicht ausgeschlossen. Statt sich aneinander zu messen, arbeiten sie ausschließlich auf die Ausstellung hin. Belohnt werden die Erst- bis Viertklässler dennoch – Anerkennungen wird es für sie alle geben.
Als Sieger:innen werden sich auch alle älteren Schüler:innen fühlen können – die einprägsamsten Arbeiten aus diesen Altersklassen wird jedoch eine Jury aus dem Koordinations-Team des Bündnisses auswählen.
Wer auf den vorderen Plätzen landet, kann sich über demokratische und vielfältige Preise freuen – wie eine Führung durch Hannovers Landtag, dem sich ein Gespräch mit Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne anschließt, oder Eintrittskarten für das Varieté in Bad Oeynhausen – mit stetem Programm, das kaum bunter und vielfältiger sein kann.

Die Botschaft am Eingang zum Sportplatz des RSV Rehburg ist deutlich. „Vor Jahren haben wir unsere Satzung geändert, um deutlich zu machen, dass Ausgrenzung bei uns keinen Platz hat“, sagt RSV-Vorsitzender Martin Bauerschäfer. Deshalb sei es auch nur ein folgerichtiger weiterer Schritt gewesen, nun dem Rehburg-Loccumer Bündnis für Demokratie und Vielfalt beizutreten. Einstimmiger Vorstandsbeschluss.
Zur Hauptversammlung gab es ein „Kreuz ohne Haken – für Vielfalt“. Das zweite Kreuz, nachdem das erste zerstört worden war.
Der Frage von Martin Bauerschäfer „Wer kommt mit aufs Bild?“ schlossen sich alle an, die bereits im Vereinsheim angekommen waren. Ausgrenzung hat eben keine Chance bei den Blau-Weißen!
20.02.2026. Es ist bunt geworden an Loccums Klostermauer – mit einem vier Meter langen Banner, auf dem sich Kloster und Predigerseminar zu den Werten und Zielen unseres Bündnisses bekennen.
Gründungsmitglieder sind sie beide. Das Predigerseminar ist mit Studiendirektor Matthias Wilke und Studienleiterin Silke van Doorn in unserem Koordinations-Team höchst aktiv vertreten.
Und der Konvent des Klosters hat im Dezember 2025 einstimmig und ohne Wenn und Aber beschlossen, Teil des Bündnisses zu werden. Das ist nun deutlich und unübersehbar an der Klostermauer: Gemeinsam stehen wir für Demokratie und Vielfalt ein.
Mit der Idee ist Prior Arend de Vries auf uns zugekommen – und wenige Tage darauf haben wir das Banner angebracht.
„Menschenwürde, Freiheit und Gerechtigkeit gehören zu den Grundwerten im christlichen Glauben und sind unverzichtbar für das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft.
Die Würde eines Menschen ist völlig unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung und geschlechtlicher Identität. Niemand darf benachteiligt werden, weil sie oder er anders ist als ich.
Darum widersprechen wir jeder Form von Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit. In der Geschichte des Klosters gibt es dunkle Zeiten, wo das nicht der Fall war. In der Zeit der Hexenverfolgung war das Kloster beteiligt am Tod unschuldiger Frauen, in der Zeit des Nationalsozialismus haben unsere Vorgänger nicht deutlich genug widersprochen, als Menschen jüdischen Glaubens auch in Rehburg-Loccum in die Vernichtungslager abtransportiert wurden.
Umso deutlicher wollen wir eintreten für Toleranz, Vielfalt und Frieden und mit dafür sorgen, dass die Demokratie in unserem Land Bestand hat, Minderheiten geschützt werden und der Zusammenhalt in der Gesellschaft gestärkt wird.“
29.01.2026. Lebensmittel vor der Tonne zu retten, ist ihr Ziel. Wer zu Hause zu viel hat oder manches doch nicht mag, soll es weitergeben können. Mit dieser Idee haben vor fünf Jahren die FoodTeiler im Windfang der Gemeindehäuser in Loccum und Rehburg Einzug gehalten.
Ein Kühlschrank, ein Regal – und jede/r darf dort hineinstellen, was übrig ist, oder sich nehmen, was für die Allgemeinheit hinterlegt wurde. Alle dürfen sich bedienen – das betonen die beiden Teams immer wieder.
Gerechte Verteilung von dem, was im Überfluss vorhanden ist, soll mit den FoodTeilern unterstützt werden – angelehnt an die Prinzipien unseres Sozialstaats. So stand für die FoodTeiler:innen schnell fest: Was das Bündnis erreichen will, deckt sich auch mit unseren Zielen!
Gepflegt, kontrolliert und gelegentlich bestückt werden die FoodTeiler von zwei Teams, die nichts anderes als ein loser Zusammenschluss von Menschen sind, die sich für eine Sache engagieren, von der sie überzeugt sind. Die Kirchengemeinden haben ihnen die Windfänge zur Verfügung gestellt – Gruppen der Kirche sind die FoodTeiler:innen jedoch nicht.
FoodTeiler Loccum
Im Windfang des Gemeindehauses
Weserstraße 1
Durchgehend 24/7 geöffnet
FoodTeiler Rehburg
Heidtorstraße 5
Tagsüber an 7 Tagen geöffnet
29.01.2026. Als 2022 nach Ausbruch des Krieges viele Menschen auch im Landkreis Nienburg Zuflucht suchten, und in Loccums „Halle für alle“ eine zentrale Unterkunft entstand, taten sich einige Rehburg-Loccumer:innen zusammen, um den Geflüchteten mit dringend benötigter Kleidung zu helfen. So entstand die Kleiderkammer – aus der vor zwei Jahren der Loccumer Laden wurde: ein Ladengeschäft in der Marktstraße, in dem ein ehrenamtliches Team Kleidung und Haushaltswaren aus zweiter Hand annimmt und zu Flohmarktpreisen weitergibt.
Ein absolutes Erfolgsmodell, das von einem tollen Team ständig mit Leben gefüllt wird! „Für alle“, betont das Team, sei ihr Laden da.
Im Schaufenster steht ein „Kreuz ohne Haken – für Vielfalt“, das Publikum spiegelt die ganze Vielfalt unserer Gesellschaft wider und für Demokratie – haben alle Ehrenamtlichen jede Menge übrig.
Und so lautete der Beschluss zur Versammlung vor wenigen Tagen: Ja, wir wollen auch zu diesem Bündnis gehören!
Aber nicht nur das: Beschlossen hat das Team außerdem, dass es uns aus seinen Überschüssen bis zu 300 Euro geben wird, damit wir dieses und jenes finanzieren können, was für unseren Stand auf Rehburg-Loccums Wirtschaftsschau notwendig ist!
Loccumer Laden
Marktstraße 31
31547 Rehburg-Loccum
Öffnungszeiten:
Mo + Do: 15 bis 17 Uhr
Mi: 10 bis 12 Uhr
19.12.2025. „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ steht auf dem Schild am Vereinsheim des TV Eiche. Bereits seit drei Jahren - seit der Sportverein sich an der Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ der https://fussballvereine-gegen-rechts.de/ beteiligt hat.
Der Verein steht dazu – und ist einer der ersten gewesen, der unserem Bündnis für Demokratie und Vielfalt beigetreten ist.
"4 Schrauben für Zivilcourage" ist eine erfolgreiche Aktion der Initative Fußballvereine gegen Rechts, die Fußballvereinen in Deutschland kostenlose, wetterfeste Schilder mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ zur Verfügung stellt, um ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen und Zivilcourage zu fördern; Vereine befestigen die Schilder an ihren Sportanlagen, um Toleranz und Vielfalt zu demonstrieren, was von vielen Vereinen aus allen Ligen unterstützt wird.

13.12.2025. Es wird wieder leuchten in Rehburg-Loccum!
Rund 70 festlich geschmückte Fahrzeuge ziehen bei der 3. Rehburg-Loccumer Lichterfahrt als ein Kilometer langer Lichterzug durchs Stadtgebiet. „Ein Funken Hoffnung“ ist das Thema. Was liegt da näher, als einen der Trecker mit unserem Bündnis-Logo fahren zu lassen?
Samstag, 13. Dezember 2025
Start: Marktplatz Loccum
Ziel: Festplatz Münchehagen
Ab 15 Uhr könnt Ihr in Loccum alle Trecker, Lkw und liebevoll dekorierten Fahrzeuge bestaunen – inklusive Bratwurst, Getränken & Klönschnack.
Um 17 Uhr startet der Lichter-Treck:
Loccum → Rehburg → Winzlar → Bad Rehburg → Münchehagen.
Auf dem Festplatz erwarten Euch Vereine & Feuerwehr mit Essen, Getränken – und sogar der Weihnachtsmann schaut vorbei!
10.12.2025. „Wir nehmen gerne Bündnis-Button, um sie während unserer Öffnungszeiten zu tragen!“ – Der Vorstand von Loccums Weltladen „Klosterstube“ hatte kaum beschlossen, unserem Bündnis beizutreten, als dessen Vorsitzender Heinz Emmrich mit diesem Vorschlag um die Ecke kam.
Aber gerne doch! Diesem engagierten Team konnte geholfen werden: Button für alle und unsere Bündnis-Erklärung gab es frei Haus. Wir sind entzückt über dieses sehr öffentliche Statement im Torbogen des Klosters!
Weltladen Klosterstube
Kloster 2, Loccum
Öffnungszeiten
Sa, 14 bis 17 Uhr
So, 11 bis 17 Uhr
… allerdings nur noch an den Wochenenden vom 3. und 4. Advent.
Für Weihnachtsgeschenke in allerletzter Minute macht das Team auch am Di, 23. Dezember, von 14 bis 17 Uhr die Tür auf. Danach müsst Ihr Euch bis Mitte März 2026 gedulden.
Wie viel Demokratie passt auf einen Bierdeckel? Jede Menge, meinen wir – und haben solche Deckel drucken lassen, um das Verständnis für unsere Staatsform und das, was sie im kommunalen Rahmen bewirken kann, zu fördern.
Die Demokratiedeckel sind eine der ersten Aktionen, die unser erst vor wenigen Wochen gegründetes Bündnis angezettelt hat. Bereits zur Gründungsversammlung hatte eine kleine Gruppe sich zusammengeschlossen, die sich dieses Projektes annehmen wollte.
Merle Dally, Katrin Schafft, Beate Ney-Janßen, Helga Gohde-Döring und Michael Stahlhut haben sich die Köpfe heiß geredet, um Worte gerungen und die Fragen entwickelt. Nun hoffen sie, dass ihre Fragen ausreichend neugierig machen – und dass sie die Rehburg-Loccumer:innen motivieren, sich intensiver mit dem auseinanderzusetzen, was ihre Gemeinschaft ausmacht.
Verwirklicht werden konnte der Deckel-Druck durch Unterstützung des Weser-Aller-Bündnisses WABE, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Wer selbst Interesse an den Deckeln hat – ob für den Eigenbedarf oder um sie in seiner Kneipe, Schule oder seinem Vereinsheim auszulegen – ruft unter 0174 9139598 an oder schreibt eine E-Mail an [email protected].
Die Deckel geben wir kostenfrei ab, gegen eine kleine Spende haben wir jedoch nichts einzuwenden.
